Evangelische Grundschule Gotha

Wir haben uns gefragt, wie ehemalige Schüler und Schülerinnen der Evangelischen Grundschule im Nachhinein ihre Schulzeit und den Übergang zur weiterführenden Schule einschätzen. Hier sind die Ergebnisse einer Umfrage. Mitgemacht haben 35 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, von denen fünf eine Regelschule besuchen bzw. besucht haben, alle anderen ein Gymnasium. Die Zeit des Unterrichtsbesuchs unserer Schule reicht von 1995 bis 2010. Als Fazit vorweg kann gesagt werden, dass die „Ehemaligen“ recht zufrieden mit ihrer Schule waren (durchschnittliche Bewertung bei 1,5) und vor allem das familiäre Schulklima positiv erwähnten.

Besonders gefallen hat den Schülern an unserer Schule:

Altersgemischte Klassen; Projekte; wöchentliche Dienste; gemeinsames Frühstück; der Umgang miteinander; die familiäre Atmosphäre; Gruppenarbeit; selbständiges Arbeiten; Kreativitätsförderung; der Pausenhof (insb. der Bolzplatz); die vielfältigen AGs; die Musicals mit dem Chor; der Werkstattunterricht; Patenschaften für jüngere Schüler; individuelle Förderung; Integrationskinder; Stammgruppennachmittage; Tiernamen für die Klassen; Lesenächte; der Stilleraum; Exkursionen und Klassenfahrten; Geburtstagskreise; Gesprächskreise; die Zusammenarbeit mit anderen Schulen (z.B. der Regenbogenschule); der Montagmorgenkreis; Projekte; Gottesdienste …

Am öftesten wurde dabei der freundschaftliche und dennoch respektvolle Umgang mit Lehrerinnen und Erzieherinnen genannt. Dieser Punkt war es dann aber auch, der beim Übergang an die weiterführenden Schulen oft Probleme bereitet hat, aber (Zitat einer Schülerin): „Ich wünsche mir, dass sich der soziale Umgang nicht ändert, nur damit man später besser mit dem unpersönlichen Umgang klarkommt.“

An negativen Dingen wurde genannt:

das Essen; der bei einigen Klassen mehrmalige Wechsel von Bezugspersonen aufgrund Schwangerschaft u.ä.; zu wenig Kopfrechnen oder Rechtschreibung und generell zu wenig Schwerpunkt auf Mathe und Deutsch; der Schulhof (zu matschig, zu wenig Gras); der manchmal zu lange Unterricht bis 15 Uhr; die manchmal langweiligen Montagmorgenkreise; der Wochenplan; unsaubere Toiletten; der Schwimmunterricht; dass man evtl. wenig Freunde hatte, wenn man von „außen“ in feste Gruppen dazukam; das Ausweichschulgebäude. Viele haben bei diesem Punkt allerdings gar nichts vermerkt.